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    Sofia

    Social Media vs. eigene Community: Was ist besser?

    Es ist kein Geheimnis, dass sich das Einkaufsverhalten im Laufe der Jahre grundlegend verändert hat.

    Heutzutage recherchiert man, liest Produktbewertungen und sucht explizit nach Empfehlungen, bevor eine Kaufentscheidung getroffen wird. Online-Communities spielen in diesem Prozess eine große Rolle, die immer größer wird. Laut dem Bericht der B2B-Käuferumfrage (B2B Buyers Survey Report 2019) suchten 35% der potentiellen Käufer Kontakt zu den bereits bestehenden Kunden und deren Erfahrung. Je mehr Platz ein Unternehmen zum transparenten Austausch über sein Brand anbietet, desto mehr kann Kaufentscheidung positiv beeinflusst werden. Die Communities bieten die Möglichkeit, aus den Erfahrungen bestehender Kunden zu lernen, aber auch Raum für Rückmeldungen aus der Community, die genutzt werden können, um vielleicht festgefahren Prozesse zu verändern.

    Ob Du eine neue Community gründen oder eine bestehende auffrischen willst, ist es für den Erfolg entscheidend, sich für die richtige Plattform-Strategie zu entscheiden. Die Frage lautet also: Social Media oder eigene Community? Was ist besser?

    Obwohl soziale Netzwerke und Community-Plattformen austauschbar scheinen, gibt es tatsächlich klare Unterschiede.

    Soziale Medien bestehen im Allgemeinen aus Benutzern, die nichts gemeinsam haben (sie nutzen diese Plattforme nur, weil ihre Freunde da sind). Communities drehen sich jedoch um ein bestimmtes Thema, und es liegt an Dir, das soziale Netzwerk zu nutzen und bestimmte Benutzer zu engagieren, um eine Community zu bilden, die sich auf Dein Geschäft konzentriert.

    In diesem Sinne gibt es zwei Arten von Communities, die Du gründen kannst: Social Media oder eigene Online-Community. Hier ist der Unterschied:

    Social Media

    Facebook, Twitter und Co. bieten Instrumente an, Communities aufzubauen, allerdings hat deren Nutzung Vor- und Nachteile.

    Ein Hauptvorteil ist, dass sie bereits um ein bestehendes Publikum verfügen. Mit anderen Worten: Du kannst ein Konto einrichten, Inhalte erstellen und diese kostenlos für Deiner Follower veröffentlichen. Setzt natürlich voraus, dass Du Dir gründlich Gedanken darüber machst, um herauszufinden, wen Du in Social Media erreichen willst.

    Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass Du Deine Community in Social Media nicht wirklich "besitzt" und daher an die Entscheidungen gebunden bist, die diese Unternehmen darüber treffen, wie die Plattform Ihre Inhalte an andere weitergibt. Sobald Du glaubst die Social Media Platform, auf der Deine Community aufgebaut wurde, zu beherrschen, ändern sich die interne Algorithmen, und Du bist gezwungen, Deine Inhaltsstrategie zu drehen, um die Aufmerksamkeit Deine Benutzer zu behalten. Das passiert öfter als man denkt.

    Eigene Community

    Dagegen gibt es Plattformen, mit denen man eigene unabhängige Community gründen kann. Dies ist ein Ort, der dem Unternehmen gehört und auch alle Vorteile einer Social-Media-Plattform bietet, aber mit viel mehr Kontrolle und Flexibilität im Umgang mit den Benutzern. Wenn Du zum Beispiel einen Blog oder eine Website mit einem Forum oder einem Kommentarbereich für Deine Besucher startest, handelt es sich um eine eigene Community, die Du selbst verwalten kannst.

    Wie bei den Social Media gibt es hier auch Vor- und Nachteile. Dieses Mal fangen wir mit dem Nachteil an: aus der Sicht des Publikums fängst Du bei Null an. Eigene Communitys geben Dir mehr Freiheit bei der Vermittlung Deine Markenbotschaften, aber bis Deine potentielle Kunden von Deine Community erfahren, hast Du weitaus mehr für das Wachstum dieser Community zu tun, als wenn Du allein auf Social Media setzen würdest.

    Ein großer Vorteil der eigenen Community-Plattformen ist, dass sie Dir eine strengere Kontrolle über das Branding und die dazugehörigen Botschaften geben - ohne mit dem Lärm anderer Communities auf derselben Plattform konkurrieren zu müssen. Ein Spielwarengeschäft auf Twitter könnte zum Beispiel zwar ein treues Publikum haben, das man ansprechen kann, aber dieses Geschäft muss mit all den anderen Spielwarengeschäften auf Twitter konkurrieren, die mit denselben Leuten interagieren.

    Community-Plattformen ermöglichen es Dir auch, über die Grenzen sozialer Netzwerke hinauszugehen. Funktionen wie tiefere Analysen, Single Sign On (SSO), Gamifizierung, mehr Zugang zu den Mitgliedern und benutzerdefiniertes Design ermöglichen ein besseres Erlebnis für die Fans zu schaffen. Wenn Du einen sicheren, privaten Bereich für Deine Fans benötigst, um miteinander zu interagieren, könnte dies die beste Option sein.



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